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Wir stellen vor:

Albert Schweitzer-Komitee e.V. Weimar

Albert Schweitzer-Gedenk- und Begegnungsstätte Weimar

Seit 1963 engagiert sich das Albert Schweitzer-Komitee Weimar für den Erhalt und die Verbreitung des Werkes Albert Schweitzers. Zunächst beim Präsidium des Deutschen Roten Kreuzes der DDR angeschlossen, später als eingetragener gemeinnütziger Verein, konnte das Komitee das Urwaldspital in Lambarene unterstützen, aber auch in vielfältigen Aktionen das geistige Werk Albert Schweitzers verbreiten.

Seit Bestehen des Komitees konnten Hilfssendungen in Millionenhöhe nach Lambarene geschickt werden. Im Union-Verlag Berlin wurde 1971 von dem Theologen Rudolf Grabs die erste Gesamtausgabe der Werke Schweitzers herausgegeben.
In zahlreichen Veranstaltungen wie Vorträgen, Projektwochen, Teilnahme an Kirchentagen, Benefizkonzerten setzt sich der Verein für die Durchsetzung seiner satzungsgemäßen Aufgaben mit dem anspruchsvollen humanistischen Inhalt ein.
In der Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Bildungseinrichtungen verfolgt der Verein mit seinen pädagogischen Angeboten das Ziel, Jugendlichen die Aktualität der Ethik Schweitzers nahe zu bringen. Das Albert Schweitzer-Komitee arbeitet eng mit anderen nationalen und internationalen Hilfsorganisationen zusammen, die sich ebenfalls dem Werk Albert Schweitzers verpflichtet haben.

1984 konnte im Haus des Märchendichters Musäus (1735 - 1787) eine Gedenkstätte für Albert Schweitzer eingerichtet werden, die dem Verein eine weitere Möglichkeit zur Pflege und Verbreitung des Werkes Albert Schweitzers gibt.

Obwohl Albert Schweitzer mit der Stadt Weimar nicht durch einen Aufenthalt verbunden ist, so prägten doch Weimarer Persönlichkeiten wie Goethe, Bach, Schopenhauer und Nietzsche Schweitzers Denken. Diese Wurzeln sind ein Schwerpunkt der ständigen Ausstellung.

In seinen vier Goethe-Reden bringt Albert Schweitzer die Verbundenheit mit dem Werk und dem Denken Goethes zum Ausdruck. Der von 1708 bis 1717 in Weimar wirkende Johann Sebastian Bach beeinflußte Schweitzers musisches Schaffen und gab ihm Kraft und Antrieb für sein Wirken im Urwaldspital.
Die Auseinandersetzung mit der Philosophie Schopenhauers und Nietzsches wurde für Albert Schweitzer zur sittlichen Herausforderung.Mit der "Ethik der Ehrfurcht vor dem Leben" und seinem Engagement zur Erhaltung des Weltfriedens bezog er trotz scharfer Kritik auch seiner Freunde klar Stellung. Weite Beachtung fanden seine Osloer Rundfunkreden gegen die Atomwaffenversuche und den möglichen Einsatz dieser fürchterlichen Waffen. Der Mahner für "wahres Menschentum" und gegen "tausendfache Gewalttätigkeit und entmenschte Gesinnung" steht in Weimar praktizierter Unmenschlichkeit wie im Konzentrationslager Buchenwald gegenüber.


 

In einer modernen "Ausstellung zum Anfassen" wird der Besucher aktiv in die Vermittlung der Ausstellungsziele eingebunden.
Neue Medien unterstützen ihre Inhalte. Vorträge, Lesungen und Konzerte erfüllen die Bezeichnung Begegnungsstätte mit Leben. Eine umfangreiche spezielle Bibliothek steht Interessenten zur Verfügung. Im Museums-Shop kann die einschlägige Literatur erworben werden.
Schließlich laden Gästezimmer im Haus zum Verweilen in Weimar ein.

Albert Schweitzer-Gedenk- und Begegnungsstätte

Kegelplatz 4
99423 Weimar


Tel.: 03643 - 20 27 39
Fax: 03643 - 20 27 75
E-Mail: asgbweimar(at)t-online.de

Internet: http://www.albert-schweitzer-weimar.de

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