- Hausplan
Die Ausstellung im Albert Schweitzer-Haus - Bibliothek
- Raum 1
"Handeln - einfach ein Mensch sein ..."
Das ethische Werk - Einführung - Raum 2
"Lambarene ist das Symbol meines Denkens"
Ein Spital in Afrika - das gemeinsame Werk Helene
und Albert Schweitzers - Raum 3
"Wir wollen miteinander für etwas leben"
Leben und Wirken Helene Schweitzers
Die Jahre 1897 - 1924 - Raum 4
Eine Heimat in Königsfeld
Kleine Baugeschichte des Hauses - Raum 5
Zwischen Königsfeld und Lambarene
Die Jahre 1927 - 1965 - Raum 6
Das geistige Werk Albert Schweitzers
Der Musiker - der Philosoph - der Theologe und Seelsorger - Raum 7
"Jeder muss sein eigenes Lambarene finden"
Die Bedeutung Albert Schweitzers für unsere Zeit - Lageplan / Öffnungszeiten / Eintrittspreise
- Ausstellung im Rathaus Königsfeld
DIE AUSSTELLUNG IM ALBERT SCHWEITZER-HAUS
Raum 3
Dieser Raum ist ganz Helene Schweitzer gewidmet.
"Ich wollte, daß ein Pfarrer es denen, die mit freiem Nachdenken und Verneinung all des Formelkrams und des Drum und Dran nicht mehr den Mut haben, sich dem Christentum zuzuzählen, frei und offen sagte, das wahrste und reinste Christentum heißt, Jesus Christus lieb haben und wer ihn lieb hat, folge ihm nach. Er wird finden, was ich oft gefunden habe, daß in ihrem Atheismus nichts ist, was sich mit solchem Christentum nicht deckt."
Helene Schweitzer
"Wir begegneten einander im Gefühl der Verantwortlichkeit für all das Gute, was wir in unserem Leben empfangen hatten, und in dem Bewußtsein, daß wir dafür zu bezahlen hätten durch Hilfeleistungen gegenüber anderen."
Albert Schweitzer
Als Albert Schweitzer im April 1924 wieder nach Lambarene zurückkehrt, kann ihn seine Frau wegen ihrer schweren Krankheit nicht begleiten.
"Ich höre noch ihr Weinen [ ], als ich die Depesche nach Zürich abgeschickt habe, in der ich die Stelle als Professor ablehne, und ich höre sie schluchzend sagen: Nun bin ich für immer in einer unsicheren Existenz und ohne Heimat. Das war eine schreckliche Stunde ..."
Albert Schweitzer
"Nie sind mir die Nächte so lang geworden, wie jetzt, selbst, wenn ich mich erst spät lege.
Lieber, Du hast wohl nie gewußt, wie mit Dir mein Leben von mir ging - nicht jetzt erst. Aber jetzt fühl ichs wie eine Wunde in der Tiefe, aus der langsam alle Kraft versickert - ob sie sich jemals schließen wird?
Ich denke an unser Kind, für das ich frisch & froh sein möchte. Noch weiß es nicht, daß ichs ihm nur so scheine. Es sollte nicht so ganz auf mich angewiesen sein. Es ist nicht gut, wenn ein Mensch sich so ausschließlich nur auf einen anderen einstellt."
Helene an Albert Schweitzer


